Meditation

Sivananda Tradition

MEDITATION - DER WEG ZUR ERLANGUNG VON GLÜCK, ZUFRIEDENHEIT UND EINHEIT

 

Meditation ist eine in vielen Kulturen bekannte Übung zur Einkehr und Klärung des Geistes. Keine Religion oder spirituelle Richtung kommt ohne sie aus. Sowohl im christlichen, arabischen als auch im fernöstlichen Raum hat die Meditation eine lange Tradition. Aber Meditation kann auch gänzlich unabhängig von einem spirituellen Kontext geübt werden. 

 

So richten sich auch alle Bemühungen im Yoga - von Asanas über Pranayama bis zu Entspannungsübungen sowie den Einsatz von Mantras - auf das Ziel, in der Meditation ruhig verweilen zu können. Daher kann man durchaus die Meditation, als die wichtigste Praxis des Yoga bezeichnen, welche den Geist reinigt und klärt und letztlich ein Weg ist, welcher über die Selbsterforschung zur Selbsterkenntnis führt - bis hin zu tiefen Einsichten unseres Daseins.

 

Konkret bedeutet das, man übt sich darin, den Geist - zunächst mithilfe einer Meditationstechnik - über Konzentration nach innen zu führen. Nach einer gewissen Zeit gelangt der Übende in den Zustand der Meditation, der durch Klarheit, Präsenz und entspannte Wachheit gekennzeichnet werden kann.

 

Wenn man Langzeit-Meditierende fragt, warum sie das tun und welche Erfahrungen sie dabei machen erhält man die unterschiedlichsten Antworten oder sie können es erst gar nicht in Worte fassen. Eines jedoch eint wohl alle Praktizierenden: 

man lebt mit täglicher Meditation einfach glücklicher, ist zufriedener und fühlt sich verbundener mit dem Rest der Welt als ohne.

 

IST JEDER IN DER LAGE ZU MEDITIEREN?

NATÜRLICH!

 

Es gibt nur einen Haken an der Sache: in aller Regel ist Meditation zunächst nicht einfach - genau in dem Moment in dem wir in die Stille eintreten und entspannen möchten, scheinen alle Gedanken auf einmal zu kommen. Man beginnt mit sich zu hadern und gibt es oft nach kurzer Zeit wieder dran.

 

Aber hier gibt es Abhilfe, d. h. wenngleich es nicht DEN richtigen Weg gibt - vielmehr "führen viele Wege nach Rom" - so gibt es doch diverse Meditationstechniken die alle zielführend sein können. Yoga hält - abgesehen von den ohnehin bereits vorbereitenden Körper-, Atem- und Entspannungsübungen - einige dieser Techniken bereit, die es uns erleichtern können diesen speziellen Zustand zu erlangen.

 

KANN MAN MEDITATION ALSO LERNEN?

EIN KLARES: JAIN!;-)

 

Letztlich ist Meditation ein Zustand den man über aktives Wollen, also auch ein Erlernen dieser oder jener Technik nicht zwangsläufig erreichen kann.

 

Vielmehr ist Meditation erfahrbar als erlernbar:

gemeint ist das Freisein von Spannungen und Ängsten, die Losgelöstheit von Gedanken, die Klarheit im Geiste, welche uns dort ankommen lassen und uns die Erfahrungsmomente von Wonne und Einheit jenseits des Denkens und Fühlens bescheren. Alles Dinge die eher geschehen, als das wir bewusst Einfluss nehmen.

 

Jedoch können Techniken, bildlich gesehen, ein Sprungbrett sein, um in diesen Zustand von EinsSEIN zu gelangen. Techniken bringen uns die wertvolle Erkenntnis, dass wir unseren Gedanken - sowohl qualitativer als auch quantitativer Art - nicht machtlos ausgeliefert sind sondern hier selbstwirksam eingreifen können. Sie helfen unseren Geist vorzubereiten und uns durch diesen Prozess zu führen.

 

ERFOLGE STELLEN SICH DURCH REGELMÄßIGE PRAXIS BALD EIN

 

Entscheidend für Erfolg in der Meditation ist vor allem eines: die Regelmäßigkeit. Hierbei zählt: lieber wenige Minuten, dies aber täglich als einmal in der Woche über Gebühr. Die Praxis ist also eine elementare Voraussetzung für Fortschritte. Regelmäßige Meditation hat eine Vielzahl von positiven Wirkungen auf Geist und Körper, die in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurden.

 

WAS KANN MIR HELFEN EINE SOLIDE EIGENE MEDITATIONSPRAXIS AUFZUBAUEN?

 

In den Kursen Meditation BASIS I-II erfährst Du eine systematische Einführung in verschiedene Techniken. So kannst Du die für Dich passende Technik herausfinden und zur regelmäßigen Praxis kommen. Jeder Mensch hat unterschiedliche Voraussetzungen und wird somit in die Lage versetzt zu erkennen, welcher Weg für ihn der Geeignete ist.

 

Darüber hinaus erfährst Du etwas über Meditation als solches, das richtige Sitzen, die richtigen Rahmenbedingungen Deiner Meditation zu Hause und weitere unterstützende Maßnahmen. Aber auch etwas über z. B. Achtsamkeit im Alltag und mögliche Wege, um zu einer dauerhaft positiven Lebenseinstellung zu finden.

 

Auch lassen die Kurse Raum für Fragen, z. B. zur Technik, dem Aufbau einer Routine, zum Umgang mit Gedanken und Emotionen oder was auch immer in diesem Zusammenhang gerade für Dich relevant ist.

 

Die Meditation in der Gruppe kann Dir helfen Deine Praxis zu vertiefen und so zu einer besonderen Erfahrung werden. So bekommst Du Inspiration für Deine eigene Praxis.

10 GUTE GRÜNDE FÜR MEDITATION

 

Der Ausdruck für Meditation in Sanskrit lautet „bhavana“ - Bhavana bedeutet wörtlich übersetzt „erschaffen“ und „kultivieren“. Somit wird klar, es geht nicht vorrangig darum, sich nur zu entspannen oder gar keine Gedanken mehr zu haben:

 

vielmehr stärkt Meditation in uns Tugenden wie Güte und Achtsamkeit, Rücksichtnahme und Liebe sowie den damit verbundenen Zustand innerer Ruhe und Zufriedenheit. Diesen inneren Zustand kann man tatsächlich mit Meditation trainieren und zerstörerische Gefühle wie Wut, Eifersucht oder Missgunst damit dauerhaft ersetzen. Durch Bewusstmachung und Wiederholung positiver Affirmationen fügen sich diese in die negativen Gedankenmuster ein und ändern unser Denken und Fühlen.

 

Durch die tägliche Praxis  "kultivieren" wir also gute Eigenschaften und erhalten die Möglichkeit eine neue Persönlichkeit zu "erschaffen".

 

Doch nicht nur die dauerhafte Änderung negativer Glaubenssätze ist möglich. Die Meditation hält eine ganze Reihe positiver Auswirkungen auf Körper und Seele bereit.

 

Hier eine Auswahl von 10 guten Gründen für Meditation: 

 

1. MEDITATION BERUHIGT DEN GEIST, DIE GEDANKENWELLEN NEHMEN AB

das bewirkt, dass man in eine tiefe Entspannung gelangt, dadurch wird Stress reduziert und gesunder Schlaf wird gefördert.

 

2. MEDITATION HAT NACHWEISLICH POSITIVE EFFEKTE AUF DIE GESUNDHEIT

das Immnunsystem wird gestärkt, der Blutdruck spürbar gesenkt, die Atmung wird verbessert, somit mehr Sauerstoffzufuhr und die körperliche Vitalität steigt.

 

3. MEDITATION STÄRKT DAS GEHIRN UND WIRKT DEM ALTERN ENTGEGEN

der Hippocampus, die Region im Gehirn, zuständig für Lernen, Gedächtnis und Gefühle reagiert empfindlich auf Stress, Gewebe wird abgebaut - Meditation stärkt diese Region und Konzentrations-, und Denkfähigkeit sowie Erinnerungsvermögen werden verbessert, Kreativität gefördert, alters- und stressbedingten Abbauprozessen wird entgegen gewirkt. 

 

4. MEDITATION LÖST SPANNUNGEN AUF ALLEN EBENEN

sowohl körperlicher, geistiger als auch emotionaler Art. Wir erfahren Heilung und sind wieder offen für Neues.

 

5. MEDITATION KANN NACHWEISLICH SCHMERZEN LINDERN

Schmerz ist zunächst neutral, jedoch hat er immer eine körperliche und eine psychische Komponente. Den psychischen Schmerz kann man durch Achtsamkeit in der Meditation positiv beeinflussen. Was den physischen Schmerz angeht so hilft die Meditation dabei ihn wohlwollend als Signal des Körpers anzunehmen. So verringert sich der Schmerz.

 

6. MEDITATION KULTIVIERT GUTE EIGENSCHAFTEN IN UNS UND SCHAFFT ACHTSAMKEIT IM ALLTAG

wie Einfühlsamkeit und Mitgefühl, Gutmütigkeit und Altruismus, aber auch Selbstliebe, Selbstvertrauen und Mut. Wir werden achtsamer bei all unseren Tätigkeiten und emphatischer im Umgang mit uns und anderen.

 

7. MEDITATION STÄRKT WILLENSKRAFT UND SELBSTBEHERRSCHUNG

praktischer Nebeneffekt: so verleiht Meditation ganz automatisch die Disziplin, die man zur Ausübung selbiger benötigt.

 

8. MEDITATION FÖRDERT INTELLIGENZ UND RATIONALES DENKEN

und somit auch die Fähigkeit zu reflektieren: die eigenen Denk- und Verhaltensweisen, den Umgang mit Problemen, Konflikten, mit anderen Lebewesen, den eigenen Emotionen, etc. - besonnenes Handeln ist die Folge.

 

9. MEDITATION BRINGT KLARHEIT UND FÜHRT ZU SELBSTERKENNTNIS

ein geklärter Geist hilft einem stets in seiner Mitte zu bleiben oder zumindest immer wieder in diese zurückzukehren. Zu wissen wer wir sind und was uns wirklich ausmacht lässt uns mit beiden Beinen im Leben stehen.

 

10. MEDITATION STEIGERT WOHLBEFINDEN UND DIE NATÜRLICHE LEBENSFREUDE 

und somit mit das Wichtigste: Meditation bringt inneren Frieden und macht dauerhaft glücklich! 

 

Also, fang an, es lohnt sich! ;-)

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yogas-chitta-vritti-nirodhah
„Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedankenwellen im Geiste.“

Patanjali Yoga Sutra | Vers 1.2

 

chale vate chalam chittam​ nishchale nishchalam bhavet | yogi sthanutvam apnoti tato vayum nirodhayet

"Wenn der Atem wandert, ist auch der Geist unruhig. Aber wenn der Atem ruhig ist, so ist es auch der Geist und der Yogi findet innere Harmonie."
Hatha Yoga Pradipika | Kapitel 2, Vers 2

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